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Ernst Hutter Workshop

Auf der folgenden Seite erfahren Sie mehr über unseren faszinierenden Tag mit Ernst Hutter, dem Leiter der Egerländer Musikanten.

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Südkurierbericht: Egerländer-Chef beflügelt Musiker

von Karl Mägerle

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Ernst Hutter zu Gast beim Musikverein: Der Chef der "Egerländer-Musikanten" (Mitte) überreichte Theodor Blender (re.) eines der zwei Melten-Tenorhörner. Sein Sohn Sebastian (li.) durfte gleich damit in der Probe spielen.

Das war eine gelungene Überraschung für den Musikverein Rast, als ihnen ihr langjähriger erster Flügelhornist Theodor Blender vor Wochen offenbarte, dass er bei einem Gewinnspiel bei den Egerländer Musikanten den Hauptpreis gewonnen habe: Ernst Hutter, der Leiter und Dirigent der Egerländer Musikanten, wird einen Tag bei den Musikern aus Rast verweilen. Das hieß: Einen Tag Workshop mit Ernst Hutter.

Die Freude war groß, aber auch ein bisschen Aufregung war dabei, bestätigte Vorsitzender Theodor Blender, als man sich am Samstag im Bürgerhaus in Sauldorf zu diesem einmaligen Probetag traf. Aber Dirigent Joachim Amann hatte sein 48 Musikerinnen und Musiker gut auf diesen Tag vorbereitet, so dass Ernst Hutter auch seine Freude beim Raster Musikverein hatte, wie er bestätigte.

Man war gespannt, wie er auftreten werde bei der gemeinsamen Probe, die auf 10 Uhr angesetzt war. Man war überrascht, wie Ernst Hutter in freundlicher und sympathischer Art die Halle in Sauldorf betrat: Ganz leger mit buntem Hemd und Jeanhose bekleidet, stellte er sich den Musikerinnen und Musikern vor. Ernst Hutter war gekommen, um die musikalischen Qualitäten der Raster Musikern zu erfahren. So oblag es dem Dirigenten Joachim Amann, seine Musikerinnen und Musiker entsprechend zu motivieren. In der anschließenden Besprechung ging dann Ernst Hutter auf das Wesentliche der einzelnen Musikstücke ein. Unter seiner Leitung wurden die einzelnen Passagen nach seinen Vorstellungen durchgespielt.

Es war wohl etwas anstrengend, so eine Musikerin, aber auch sehr eindrucksvoll, bestätigte ihre Kollegin, so einen großen und bekannten Dirigenten vor sich zu haben. Bei der Erklärung der Spielliteratur brachte Ernst Hutter immer wieder auch die Beziehungen von Ernst Mosch mit ein, wo er als Tenor- und Posaunist lange Jahre mitgespielt hat. In einer sehr netten und persönlichen Art erklärte er die effektvolle spielerische Ausdrucksweise bei der Blasmusik und gab hierzu kleine Tipps, die zu beachten sind.

"Ja, wir waren schon angetan von Ernst Hutter", so Konrad Schlachter, der mit seinen 77 Jahren als ältester Posaunist beim Raster Musikverein noch aktiv tätig ist. Es war ein angenehmer und interessanter Probetag von morgens um 10 Uhr bis nachmittags 17 Uhr. Aber auch Ernst Hutter bekam die Genugtuung der Raster Musikerinnen und Musiker zu spüren. Auch während des Mittagessens und der Kaffeepause wurde in netter Atmosphäre geplaudert. Und je länger Ernst Hutter unter den Musikern war, je mehr kamen in den Pausen nette Gespräche zustande. So erfuhr man, dass er nicht nur bei den Egerländer Musikanten spielt, sondern seit jungen Jahren in verschiedenen großen Orchestern und Bands mitgewirkt hat und jetzt noch in der SWR4- Bigband aktiver Posaunist ist. Und die bestimmt größte Überraschung stand zur Mittagszeit noch bevor, als Ernst Hutter dem Gewinner des Workshops, Theodor Blender, als Sonderpreis zwei neue Melten-Ten orhörner überreichte. Die Musikerinnen und Musikern quittierten das mit tosendem Beifall.

Ein erlebnisreicher und auch glücklicher Tag nicht nur für den Gewinner Theodor Blender und seinen Sohn Sebastian, der von seinem Vater gleich eines der Hörner geschenkt bekam, denn er spielt in der Musikkapelle bereits das erste Tenorhorn. Was der glückliche Gewinner mit seinem zweiten Instrument macht, war ihm in diesem Moment noch nicht ganz klar. Aber selbst als aktiver Musiker wird er wissen, dass solch ein wunderbares Instrument, wie es Ernst Hutter bei der Übergabe bezeichnete, geblasen werden muss. In gemütlicher Runde verweilte man noch zum Abschluss mit Ernst Hutter zusammen und alle zeigten sich erfreut, an diesem herrlichen Samstag vieles Schönes und Angenehmes von Ernst Hutter erlernt zu haben. Auch für Dirigent Joachim Amann, war es eine große Herausforderung zusammen mit dem Chef der Egerländer Musikanten seine Kapelle dirigieren zu dürfen.

 

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